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Team CHK 6
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Release 4.1/2011
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Red Arrows   © R.KyselaInnerhalb der Liga militaerischer Kunstflugformationen nimmt das Team der ROYAL AIR FORCE,  die Red Arrows eine Sonderstellung ein.  Nicht nur, weil sie zu den Besten dieses Genres gehoeren - und das seit nunmehr 36! Jahren, sondern auch weil die Reds zu den Schwerstarbeitern in dieser Branche zaehlen. Seit dem Jahre 1965 haben sie annaehernd 4000 ! Displays geflogen - ein Rekord, den kein anderes Aerobaticteam einzustellen vermag. Dass sie in ihrer Heimat zwar genauso beliebt aber nicht so euphorisch gefeiert werden wie etwa die italienischen Frecce Tricolori oder die amerikanischen Thunderbirds, liegt in erster Linie am britischen Understatement und sicherlich nicht am mangelnden Verstaendnis seitens der Bevoelkerung. Grossbritannien hat schon aus historischen Gruenden ein sehr enges Verhaeltnis zu seiner Luftwaffe und deshalb ist es kaum verwunderlich, dass in den Augen der Briten ein besonderes Leuchten erscheint, wenn der Stolz der ROYAL AIR FORCE, die Red Arrows, am Himmel ihre Kreise ziehen.

Red Arrows   © R.KyselaDie Formation der Red Arrows besteht aus neun Maschinen ( RED 1  -  RED 9 ) des Typs BAe Hawk T.Mk.1a, dem Standard-Fortgeschrittenentrainer der RAF. Diese kleine, aeusserst wendige und zuverlaessige Maschine loeste die Folland Gnat ab, mit der die Red Arrows bis 1980 flogen. Eine zehnte HAWK ( RED 10 ) dient als Ersatzmaschine. Insgesamt umfasst das Team an die 100! Maenner und Frauen, die neben den Piloten fuer einen reibungslosen Ablauf der Flugvorfuehrungen, Wartung der Maschinen, Logistik, Public Relations, usw. sorgen.Die Heimatbasis der REDs ist die RAF Base Scampton, jener Stuetzpunkt, auf dem die beruehmte No. 617 Sqn “Dambuster” ihre Angriffe auf die Eder- und Moehnetalsperren im II. Weltkrieg geflogen hat.

Red Arrows   © R.KyselaZu Ende der Saison verlegt das Team nach Zypern auf die RAF Base Akrotiri, wo sie sich mit intensivem Training ( bis zu 3 Trainingsdisplays pro Tag ) auf die bevorstehende Saison vorbereitet. In dieser Zeit werden auch die neuen Teammitglieder eingewiesen. Nach Abschluss der Trainingsphase erhaelt das Team vom Commander in Chief der RAF die offizielle Erlaubnis an oeffentlichen Flugvorfuehrungen teilzunehmen, allerdings nicht bevor er sich selbst als Backseater von dem Koennen und der Professionalitaet des Teams ueberzeugt hat. Um Mitglied in diesem wohl elitaersten Club der Royal Air Force zu werden, muessen angehende Red Arrows Piloten schon einiges vorweisen koennen. Neben einer makellosen fliegerischen Karriere auf einem der Fast - Jets der RAF ist  eine Mindestflugstundenanzahl von 1500 h Grundvoraussetzung fuer die Qualifikation.

Red Arrows   © R.KyselaZwischen 30 und 50 Bewerbungen werden jedes Jahr registriert, wovon lediglich neun in die engere Auswahl kommen. Nach einem mehrtaegigen Training mit den Reds auf Zypern, wobei jeder Bewerber in saemtlichen Postionen des Teams fliegt, und intensiven Gespraechen mit dem Teamleader, entscheiden die aktiven Mitglieder der Red Arrows selbst, welcher Bewerber fuer die kommende Saison ins Team aufgenommen wird. Maximal drei Jahre kann ein Pilot im Team verweilen, danach kehrt er wieder zu seiner Stammeinheit zurueck. Eine Ausnahme bildet lediglich der Teamleader. Er kann maximal sechs Jahre dem Team angehoeren - drei als “normales” Mitglied und weitere drei Jahre als dessen Leader. Der derzeitige Commander der Red Arrows ist Squadron Leader Andy Offer.

Red Arrows   © R.KyselaDas aktuelle Display beinhaltet eine ganze Reihe fantastischer Formationsfiguren, Formationswechsel, Solodisplays und viele bestechende Flugmanoever. Insgesamt stehen drei verschiedene Displays zur Auswahl, welche abhaengig von der Wetterlage und dem freigegebenen Luftraum gewaehlt werden. Bei optimalem Wetter wird das Full Display geflogen, welches saemtliche vertikalen Manoever beinhaltet ( z.B.: Heart to Double Rolls ), bei einer Wolkenuntergrenze von nur 5500 Fuss wird ein leicht eingeschraenktes Programm ( das sogenannte Rolling Display) vorgefuehrt und bei einer Wolkenuntergrenze von nur 2500 Fuss fliegen die REDs ihr Flat Programm. Bei der British Aerospace Hawk T.Mk.1a handelt es sich um den Standard - Fortgeschrittenentrainer der RAF. Dank ihrer Vielseitigkeit erwies sich die Hawk auch als Exportschlager. Immerhin steht diese Maschine zur Zeit in nicht weniger als 17 Laendern weltweit im operativen Einsatz. Neben ihrer Rolle als Trainer wird sie auch als leichter Erdkaempfer (Version 100) und sogar als einsitziges Mehrzweckkampfflugzeug (Version 200) angeboten. Der groesste Kunde ist die US Navy, wo eine stark modifizierte und von Grumman in Lizenz gebaute Hawk zur Flugzeugtraegerschulung verwendet wird. Der Name dieser Variante: T-45 Goshawk.

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